• add Was geschieht im Taufgespräch?

    Das Taufgespräch findet meist bei Ihnen zuhause statt. Die Pfarrerin spricht mit Ihnen darüber, was die Taufe bedeutet und wie der Taufgottesdienst ablaufen wird. Wenn möglich, können auch die Paten beim Taufgespräch dabei sein. Sie haben die Gelegenheit, Ihre Fragen zur Taufe und zum Glauben anzusprechen. Das Taufgespräch bietet auch die Gelegenheit anzusprechen, ob Pate, Patin oder andere Familienmitglieder sich an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligen möchten, z.B. durch Musik, Gesang, Gebet oder auch durch eine Slideshow mit Bildern des Säuglings und der Familie, untermalt mit Musik. Die Kinder, die getauft werden sollen, sollen ab dem Kindergartenalter auch am Taufgespräch teilnehmen. So können sie altersgemäß auf ihre Taufe vorbereitet werden.

  • add Was müssen wir zum Taufgespräch mitbringen?

    Im Taufgespräch wird ein kirchliches Taufanmeldeformular ausgefüllt. Außerdem wird eine Geburtsurkunde des Täuflings benötigt. In der Regel liegt eine Mehrfertigung des Standesamts vor mit dem Vermerk „für religiöse Zwecke“. Bitte bringen Sie auch Ihr Familienstammbuch mit, wenn Sie eines haben. Außerdem bringen Sie Patenbescheinigungen für die von Ihnen ausgesuchten Patinnen und Paten mit, sofern diese nicht in der Kirchengemeinde wohnen, in der getauft wird. 

  • add Wer sucht den Taufspruch aus?

    Der Taufspruch beinhaltet, was dem Täufling für seinen weiteren Lebensweg mit Gott zugesprochen wird. Ein Taufspruch ist ein Bibelvers, den sich jugendliche oder erwachsene Täuflinge meist selber auswählen. Bei Kindertaufen wählen ihn in der Regel Sie als Eltern in Absprache mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin aus. Unter www.taufspruch.de sind viele Taufsprüche zusammengestellt. Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer berät sie gern bei der Auswahl oder schlägt Ihnen einen Taufspruch vor. Der Taufspruch wird auch auf der Taufurkunde Ihres Kindes vermerkt. Kluge Worte von Luther, Goethe, St. Exupéry kommen hierfür nicht in Frage. Gottes Ja zum Menschen ist in seiner ursprünglichen Form nur in der Bibel festgehalten.