Taufinitiativen 2021 - Familien für die Taufe gewinnen

Die Taufe ist das Herzstück dessen ist, was wir in der Kirche weitergeben. Wir taufen im Auftrag Jesu und zeigen damit dem Getauften: Du bist Gottes geliebtes Kind. Das ist unersetzliche Grundlage für das Leben eines jeden Christenmenschen .

Viele Familien, die wegen der Pandemie die Taufe verschoben haben, werden sich von sich aus melden, sobald es die Situation wieder erlaubt. Viele werden das aber nur dann tun, wenn wir sie aktiv und freundlich dazu einladen und ihnen niederschwellige und für sie passende Möglichkeiten der Taufe aufzeigen.

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von OKR Prof. Dr. Heckel und OKR'in Rivuzumwami stellt Pfarrer:innen und Kirchengemeinden Impulse zur Verfügung:

Tauf-Padlet
Informations- und Austauschplattform, insbesondere für Pfarrer:innen:
padlet.com/fachstellegottesdienst/Taufinitiativen_2021_in_der_ELKW

Hier werden unter Rekurs auf die Taufagende 2018 Ideen, Materialien, Impulse etc. für eine variantenreiche Taufpraxis zur Verfügung gestellt, z.B.
o    Allgemeine Hinweise zur Taufe, darunter neuere Veröffentlichungen
o    Impulse mit Blick auf die verschiedenen anzusprechenden Zielgruppen
o    Information, dass und wie vom OKR passgenau Daten ungetaufter Kinder evangelischer Eltern erfragt werden können (s.u.)
o    Gute Erfahrungen mit Taufen während der Pandemie
o    Informationen zu Tauffesten (mit Erfahrungsberichten und Material von Gemeinden, die das bereits praktiziert haben).
o    Gottesdienstentwürfe für Taufen und Tauferinnerungsgottesdienste
Stellen auch Sie Ihre Ideen ein. Danke!

Taufflyer
Ansicht des Flyers: Zum Auslegen in der Kirche, der Kita, bei Kleinkindgottesdiensten oder zum Versenden an Familien mit ungetauften Kindern. Kann kostenlos bei der Fachstelle Gottesdienst bestellt werden: fachstelle.gottesdienst@elk-wue.de

Flyer für Taufpat:innen - noch in der Entwicklung

Internetauftritt zur Taufe
zur Unterstützung beim gemeindeeigenen Internetauftritt. Die Seite, die die Fachstelle Gottesdienst zur Taufe eingerichtet hat (https://www.fachstelle-gottesdienst.de/taufe/ ), kann über den Gemeindebaukasten in die jeweils gemeindeeigene Homepage eingepflegt werden. Diese wird vermutlich bis Ostern in einem durch das Ev. Medienhaus vorgenommenen Design vorliegen, das dann übernommen werden kann.

Passgenaue Daten
Dr. Peters aus Dez. 7 (fabian.peters@elk-wue.de) bietet an, den Kirchengemeinden auf Wunsch Daten zur Verfügung zu stellen, um gezielt Ungetaufte anschreiben zu können (ungetaufte Kinder evangelischer Elternteile, nach Alters- und Zielgruppen aufbereitet). Weitere Informationen stehen im Tauf-Padlet.

Taufmaterial und Taufinformationen der Kirchenpost (Projekt von Fundraising und Stiftungsmanagement).
Die Kirchenpost hat eine Vorlage für ein Gratulationsschreiben an Eltern von Neugeborenen erstellt. Bitte fügen Sie Ihren Briefkopf ein und passen Sie den Text an Ihre Bedürfnisse an. Die Bilder sind frei und können hier (Vogel) und hier (Sonne) heruntergeladen werden.
https://www.kirchenpost-wue.de/taufe

Taufkurs für Erwachsene
„Eintauchen ins Leben. Ein Taufkurs für Erwachsene in fünf Schritten“, 2012 hg. v. Birgit Rommel, Maike Sachs, Werner Schmückle, Søren Schwesig.

Austausch der Pfarrer:innenschaft
Die Pfarrer:innen tauschen sich auf Pfarrerdienstbesprechungen, in KTAs und zu weiteren Gelegenheiten kollegial über ihre Taufpraxis aus (z.B. wie sie Konfi 3, Kleinkindgottesdienste, Familiengottesdienste zur Taufe, Kinderkirche, Kindertagesstätten, Familienbildungsstätten, Neuzugezogene, Noch-nicht-getaufte-Kinder evangelischer Eltern, … einbinden).

 

Alle diese Impulse leben davon, dass sie vor Ort umgesetzt werden. Deshalb wurden am 11. März 2021 alle Dekanatämter und alle Schuldekan:innen ausführlich von der Fachstelle Gottesdienst über diese Impulse informiert mit der Bitte, die verantwortlichen Personen und Multiplikator:innen in ihren Zuständigkeitsbereichen zum einen zu informieren, zum anderen unter und mit ihnen das Gespräch über die Taufe zu befördern.

Ziel ist keine zentral verordnete Kampagne, sondern zahlreiche von unten wachsende Taufinitiativen, über die sich die Verantwortlichen in den Kirchenbezirken, landeskirchlich – z.B. auf der Ebene der Bezirksbeauftragten – sowie in den in Frage kommenden Diensten, Werken und Einrichtungen austauschen.